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Die Stimmen der Blogger aus Israel
Petition gegen antisemitische ‘Kölner Klagemauer’ 
18th-Feb-2010 11:28 pm
в городе
Petition gegen antisemitische ‘Kölner Klagemauer’

Gegen die seit nunmehr fast 20 Jahren auf der Kölner Domplatte existierende sogenannte “Kölner Klagemauer” von Initiator Walter Hermann ist nun eine Petition ins Leben gerufen worden. Vor allem Klagemauer-Karikaturen wie die, die einen Juden zeigt, der mit Messer und Gabel ein palästinensiches Kind zerstückelt, haben eine Gruppe engagierter Netzwerker zu diesem Schritt bewogen.

In einem Text zur Petiton heißt es:

Antisemitismus im Herzen der Narrenstadt

Liebe Freunde,

Antisemitismus geht uns alle an und zwar überall – deshalb bitte ich euch von ganzem Herzen die untenstehende Petition zu unterschreiben und an möglichst viele Freunde weiterzuleiten.

Eine Gruppe engagierter Netzwerker hat eine Petition veröffentlicht gegen die andauernde Aktion „Kölner Klagemauer“, die tagtäglich auf der Domplatte Kölns nicht nur anti-israelische Vorurteile schürt, sondern mit ihren Darstellungen auch antisemitische Karikaturen verbreitet.

Während das Motto “Arsch huh, Zäng ussenander!” zehntausende Menschen auf die Kölner Straßen brachte, um gegen den „Anti-Islam-Kongress“ zu protestieren, bedient eine Installation von Walter Herrmann bereits seit 2004 anti-israelische Antipathien.

Die tatsächliche Intention zeigt sich erst im Detail – eine Karikatur zeigt einen mit Davidstern präsentierten Juden, wie er sich mit Messer und Gabel einem palästinensischen Jungen widmet:

Die „Kölner Klagemauer“, die schon im Begriff selbst diffamierend wirkt, schürt ungehindert antisemitische Ressentiments.

Der Inhalt der Aktion ist schlimm genug, doch die Reaktion auf diese Installation ist ebenso unglaublich. „Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden!“ empört sich Gerd Buurmann in seinem Weblog „Tapfer im Nirgendwo“. Und tatsächlich gibt es keinen öffentlichen Aufschrei, auch keinen Versuch der Stadt, diese diffamierende Aktion zu beenden.

Die Mitglieder zweier deutsch-israelischer Netzwerke der Austauschplattform Xing wollen nicht mehr untätig daneben stehen und haben eine Petition ins Leben gerufen, die das Ausmaß der Aktion öffentlich machen soll. „Against antisemtism in Cologne“ ist ein Aufruf, sich gegen so dreist präsentierten Antisemitismus zu stellen. „Arsch hoch und Zähne auseinander“ muss immer dort gelten, wo Vorurteile geschürt und Menschen ausgegrenzt werden."

http://www.pi-news.net/2010/02/petition-gegen-antisemitische-koelner-klagemauer/
http://de.wikipedia.org/wiki/Kölner_Klagemauer
http://www.lizaswelt.net/2008/10/mit-htz-un-siel-jejen-israel.html

Wir haben auch mal darüber berichtet:
http://community.livejournal.com/wahrheit_aus_il/5922.html

Die Petition im Internet: http://www.ipetitions.com/petition/against_antisemitism_in_cologne/
Comments 
24th-Feb-2010 02:43 pm (UTC)
Judenhasser Walter Herrmann baut ab



So schön war der Vorplatz des Kölner Doms seit Jahren nicht mehr. Der antisemitische Müllhaufen des arbeitslosen Volksverhetzers Walter Herrmann ist verschwunden. An seiner Stelle erfreut ein Straßenmusikant mit virtuosen Melodien auf dem Xylophon.

Durch die Initiative des Blogs Tapfer im Nirgendwo war das Schandwerk ins Visier demokratischer Publikationen geraten. Neben Blogs, der Achse des Guten, der Jüdischen Allgemeinen und Hagalil berichtete auch PI wie schon oft zuvor, es gab eine Petition und mehrere Strafanzeigen gegen den Hetzer. Der Initiator berichtet:

Die Kölner Antisemitismus Show unter Leitung des M.C. des Israelhasses Walter Herrmann ist abgesetzt!

Auf der Antiwand vor dem Kölner Dom sind alle Papptafeln mit antisemitischen und israelfeindlichen Inhalten abgehängt worden. Auf einer nun vollkommen verwaisten Wand hängt nur noch ein Schild mit der Aufschrift “Klagemauer Palästina wieder ab Juni”.

Bisher ist mir nicht bekannt, ob der Veranstalter dazu aufgefordert wurde, die Papptafeln zu entfernen oder ob er eigenständig dafür gesorgt, jedenfalls ist die Antiwand nun frei von Ressentiments gegen Israel und Juden.

Mir ist auch nicht bekannt, warum der Monat Juni 2010 als Zeitpunkt der Fortführung der antisemitischen Installation genannt wird und ob es dann tatsächlich wieder möglich sein wird, volksverhetzende Inhalte auf der Domplatte öffentlich zu präsentieren, aber eins ist sicher: Für die nächsten Monate ist die Domplatte wieder ein Ort, den man besuchen und den man seinen Freunden als Ausflugsort empfehlen kann, ohne sich dabei zu schämen.

Ich bedanke mich bei allen Menschen, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, die Domplatte zu einem schöneren Ort zu machen.

Inzwischen ist der Müllhaufen der mit antisemitischen Parolen beschmierten Pappdeckel ganz verschwunden. Ob nun tatsächlich Ruhe ist, bleibt aber fraglich. Kleine Absperrungen weisen auf offenbar geplante Bauarbeiten hin. So gesehen könnte es sein, dass der Jubel über den Erfolg der Demokraten voreilig ist und der Judenhasser von der Domplatte seine Drohung wahrmacht, und tatsächlich im Juni zurückzukehren versucht. Womöglich dann unter dem Schutz einer neuen Linksregierung in NRW. Ab Juni heißt es also: Erhöhte Wachsamkeit am Kölner Dom - und wehret den Neuanfängen!

http://www.pi-news.net/2010/02/judenhasser-walter-herrmann-baut-ab



Ich bin sehr gespannt wie sich all diese tapfere und übertapfere Antifa-Helden, Nazi-Bekämpfer, Politiker, Gewerkschafter und übrige selbsternannte "Gutmenschen" und Marschierer gegen Rechts im Juni zeigen. Ob die korrupte Kölner Regierung (nachdem der Ex-OB Schramma zum Müllhaufen der Politdiebe weggeschmeißt wurde) wieder für arabische Öl-Schmiergelder wie Bananen gekauft werden wäre für mich eine rein rhetorische Frage...
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