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Die Stimmen der Blogger aus Israel
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In Folge der gestrigen Gefechten habe ich den Eindruck gewonnen, dass einige Mitmenschen, die willig sind, uns ganz uneigennützig zu belehren (in Sachen wie man lebt und was man tut) und bereit sind, uns jede Menge hochwertiger politischer Ratschläge zu erteilen, doch einen Schwachpunkt haben. Dieser Schwachpunkt stört sie aber nicht besonders daran zu predigen und eigene volle Harmonie mit der Welt zu genießen. In unseren Köpfen aber, ehrlich gesagt, ruft diese ihre Besonderheit eine gewisse Verlegenheit hervor. Die besagte Eigenschaft unserer hervorragenden Ratgeber besteht darin, dass sie kaum eine Vorstellung vom Land, von den Umständen, von Objekten und sonstigen Realien haben, über die sie ihre Ratschläge geben.

Also: hier ist ein kleiner "Test für einen angehenden Ratgeber". Er beinhaltet 10 kurze Fragen und ich bestehe nicht mal darauf, dass sie beantwortet werden (es sei denn Sie wollen es wirklich). Zweck ist vielmehr, dass Sie sich selbst fragen, ob sie diese Fragen beantworten können. OK, nicht alle, aber einen Teil… Die Hälfte vielleicht? Wenn Sie die Hälfte von diesen Fragen beantworten können, ohne Suchmaschinen und andere Nachschlagewerke zu benutzen (Sie sind doch ehrliche Leute, oder?), dann legen Sie mit Ihren Ratschlägen los! Aber bitte, vergewissern Sie sich erst und falls Sie nicht mal die Hälfte der Fragen beantworten können, überlegen Sie: vielleicht sollten Sie vorerst von den Belehrungen etwas Abstand nehmen?



1. Wie hieß der letzte unabhängige arabische Staat auf dem Territorium von Palästina im 19.-20. Jahrhundert bevor der Staat Israel gegründet wurde?

2. Wie weit sind die palästinischen Städte Sichem und Nablus voneinander entfernt?

3. Ein Auto verlässt Ramallah und fährt entlang der Autobahn, die zu Jerusalem und Tel-Aviv führt. Wird das Auto erst am Jerusalem und dann am Tel-Aviv vorbeifahren oder umgekehrt?

4. Nach welcher religiösen Einrichtung, die man in Jerusalem besuchen kann, wurde der Tempelberg genannt?

5. An welchem Wochentag gewähren die Israelischen Behörden den Moslems den Zutritt auf den Tempelberg?

6. Auf welchem Ufer von Jordan befinden sich die Palästinensischen Autonomiegebiete und welches Ufer steht unter der Kontrolle von Israel?

7. Wie viele Stunden braucht man um von Jerusalem zur Grenze der Palästinensischen Autonomie zu fahren?

8. Wer von den zwei führenden palästinischen Politikern gilt als progressiverer: Mahmud Abbas oder Abu Mazen?

9. Warum hindert Israel Ägypten daran, die Flüchtlinge aus Gaza aufzunehmen?

10. Warum haben die israelischen Siedler in Gaza keinen Schaden von den israelischen Bombardements erlitten?
Truba
Die Szenen aus dem Gaza-Streifen sind erschütternd. Aber der ganze Konflikt vermieden werden könnte, wenn die Palästinenser nur eine Kleinigkeit zugesagt hätten.

Daniel Finkelstein
Von Daniel Finkelstein
The Times, 07.01.2009

Es war streng verboten, ein Tagebuch in Belsen zu führen, doch meine Tante Ruth hatte es. So ein kleines Büchlein, wie ein Terminkalender mit einem dieser kleinen Bleistifte. Und dort, im Herbst 1944, notierte sie, dass Anne Frank und ihre Schwester, die Ruths Klassenkameradin Margot, im KZ angekommen sind.

Meine Mutter und meine Tante haben durch den Stacheldraht beobachtet, wie die Franks kamen. Mama konnte sich gut erinnern, wie sie begeistert waren, die Mädchen aus den alten Tagen in Amsterdam wieder zu sehen. Sie haben auf der gleichen Straßen gespielt, in die gleichen Schulen gegangen, außerdem, haben Ruth und Margot in einer Klasse an Hebräischunterricht teilgenommen. Ein Mal wurden sie sogar zusammen zu Brautjungfern, wenn in der Synagoge während der Unterrichtszeit eine verschwiegene jüdische Hochzeit stattgefunden hatte.

Doch Ruth und Margot sind nicht groß geworden zusammen. Während Ruth und meine Mutter überlebt haben, haben Margot und Anne Belsen nie verlassen. Sie starben an Typhus.
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11th-Jan-2009 03:19 pm - Attentat in "Dolfi", 01.06.2001
Meryl Streep: "The winner takes it's all
http://liun.livejournal.com/361727.html

Ich schreibe es weder für Rating noch um Mitleid zu erwecken. Gar nicht. Ich erzähle meine Geschiche und das war's.
Emma, Tel-Aviv
___________________________________________________________

Im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen in unserem Land, mit derfanatischen Unterstützung der Araber, möchte ich meine Geschichte erzählen.

Er war ein Aktivist der Hamas, war selbst ca. 25 Jahre alt, ein Student, ein Sohn, vielleicht war er jemandem ein Geliebter oder Ehemann. Ausgerechnet am Internationalen Kindertag, dem 01.06.2001, gerade auf der Uferstraße von TelAviv, beschloss er in der Mitte der auf die Diskothekeneröffnung wartenden Menschenmenge Selbstmord zu begehen.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Aktion war, dass die Terroristen ausgerechnetdie russischen Einwanderer töten wollten, deswegen wurde eine „russische“ Disko für Schulkinder als Ziel ausgewählt. Durchschnittsalter der Schüler und Postschulkinder lag bei 16-19 Jahren +/- 1-2 Jahre.

Wie kamen am Freitag wie immer zu unserem kleinen Nebenjob. Mit unseren 16-17 Jahren war es nicht schlecht etwas Geld für das Austragen der Werbung zu bekommen.
Eine Woche davor haben wir die Schule beendet, und so ein wichtiges Ereignis in „Dolfi“ zu feiern war ja selbstverständlich.
Zu unserem Bedauern, und für manche von uns lebensrettend, hat sich die Eröffnung um 20 Minuten verspätet. Logischerweise standen bei der Explosion viele wartende Schüler vor der Disko.

Wie ich mich erinnere, erzählte später einer der Betroffenen namens Maxim, der Attentäter kam auf sie zu, gekleidet in eine große Lederjacke. Dabei sollen wir nicht vergessen, dass es im Sommer in Israel sehr warm ist, auch nachts. Der seltsame Mann bat um Feuer und als man ihm keins gab, sagte er: „nicht schlimm, bald wird hier viel Feuer geben“. Und das hat er auch gehalten.

Ich stand mit dem Rücken zum Eingang, als ich einen starken Schlag in die Schläfe spürte, und dann war der Flug. Der Flug war für diejenigen, die geschrien hatten, kurz, für mich dauerte er sehr lange, ca. 30 Sekunden lang konnte ich denken, hören und sogar grelles weißes Licht sehen. Danach bin ich hingefallen, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich erinnere mich, dass als ich wieder zu sich kam, lag ich in der klebrigen Flüssigkeit und war sehr erstaunt, dass alle anderen auch liegen.
In dem Moment dachte ich, dass eine Gastherme explodierte und gleich stehen alle auf. Lena, die neben den Zauntüren lag (wir tanzten zusammen barfuß an dem Abschlussball, ein sehr fröhliches und nettes Mädchen), und auch Roman, der mit dem geöffneten Mund in meiner Nähe lag, er sah einem auf das Festland rausgeschmissenen Fisch ähnlich aus, weder die eine noch der andere sind jeweils aufgestanden.



Das wusste ich in dem Moment noch nicht...Collapse )
11th-Jan-2009 06:31 am - Moralische Klarheit in Gaza
Truba


Von Charles Krauthammer
Washingtonpost.com

Freitag, den 2. Januar 2009; Seite A15


Am Samstagabend, Tausenden von Bewohner von Gaza empfingen Telefon-Sprachmitteilungen von der israelischen Armee, die sie aufforderten, diejenigen Häuser zu verlassen, in denen die Kämpfer von Hamas die Waffen versteckt haben konnten.
-- Associated Press, 27. Dezember 2008


Einige geopolitische Konflikte sind moralisch schwierig. Der Israel-Gaza-Krieg ist es nicht. Er besitzt nicht nur eine seltene, aber auch fast schon unerträgliche moralische Klarheit.
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10th-Jan-2009 09:50 pm - Israel schlägt zurück
flag
www.spiegel.de/video/video-44637.html


weiß jemand, wie ich statt einen Link das Video posten kann?
10th-Jan-2009 10:26 am - Kinder des Hinterlands
G_Latrun_Serious
Meine Tochter Margo ist 7 Jahre alt. Sie wurde in Israel, in der Stadt Modiin geboren und hat hier ihr ganzes kleines Leben verbracht. Modiin befindet sich ziemlich genau im Zentrum des Landes, zwischen Jerusalem und Tel-Aviv. Raketen vom Süden explodieren etwa 20 Kilometer von uns entfernt. Raketen vom Norden erreichen uns gar nicht. Aber… sollte man eines Tages beginnen, von Ramallah aus zu schießen, sind nicht ein mal die Raketen von Nöten: eine gute Kanone wird ausreichen: von Modiin bis Ramallah sind es 11 Kilometer. Und die Grenze der Palästinensischen Westbank-Autonomie ist lediglich zwei Kilometer von Modiin weg.



Im neuen Haus, in dem unsere Familie wohnt, gibt es keinen Bombenkeller: alle neueren Wohnungen in Israel werden mit einem speziellen „Bunker-Zimmer“ gebaut. Dort kann man sich bei einem Luftalarm verstecken. Allerdings weiß Margo noch nicht, warum dieses Zimmer ganz andere Türe und Fenster hat als andere Räume: sie musste sich noch nie verstecken. Dafür muss ihre erste Klasse in der Schule regelmäßig trainieren, wie man schnell und organisiert den Bombenkeller betritt. Beim Unterricht wird ihnen erklärt, warum das notwendig ist, es wird über den Krieg geredet und über die Feinde, die uns mit Raketen beschießen.

Danach kommt Margo nach Hause und fängt an zu fantasieren. Sie erfindet gern verschiedene Maschinen. Vor einem Monat hat sie sich eine „Machine zum Füttern von Chinesen“ ausgedacht – Papa hat ihr erzählt, die Chinesen äßen die Schildkröten und sie hat sich über das Schicksal von den Tieren Sorgen gemacht.

Heute erfindet Margo eine ganz andere Maschine: eine um „die Leute vor den Arabern zu ßutzen“. (Margo spricht Hebräisch viel besser als russisch, weil sie die Israelische Schule besucht. Zuhause vermischt sie die Sprachen und macht im Russischen jede Menge lustiger Fehler. Dazu lispelt sie ein wenig).

- Ich hab einen neuen ßutz erfunden. Wenn er sich in einen Drachen verwandelt, kann ihn keiner töten. Das kann sie tun: er verwandelt sich ein riesiges Monster mit dreiunddreißig Zahn unten und ein Hundert… Hundert… und drei Zahn nach oben. Und er hat einen 30 Tsantimeter langen Blitz und an dieser Stelle auch noch einen Blitz. Also die Aravim (die Araber) erschrecken sich sehr, dass sie ihnen tusik lisrof, lisrof et ha tusik (das Popo verbrennen) wird. Sie hat auch noch so einen riesigen srite (Kratzer) und lange Krallen be godel schel tiger (groß wie ein Tiger). Sie kann lisrot et ha-til (das Geschoss ankratzen). Und dieser srita ksuma (magischer Kratzer) – Hi mekuvenet al aravim (er ist gegen Araber gerichtet). Til, bimkom (Das Geschoss, anstatt) uns zu umbringen, er bringt sie um.

Noch vor einer Woche wusste meine Tochter überhaupt nicht, dass es nicht im Märchen, sondern im echten Leben Leute gibt, die sie töten wollen.
9th-Jan-2009 08:35 am - Mir schmerzen meine Freunde
Meryl Streep: "The winner takes it's all
<a href="http://metusbekhet.livejournal.com/">eine russische Frau aus St.-Petersburg schreibt:</a>

Ich würde gerne lange, leichtsinnige, tagebuchartige Posts schreiben. Wie eine Kurzschrift des weiblichen Telefonplapperns – über Lammfleisch und Pfannkuchen, über die verschneite erfrorene Stadt St. Petersburg, über das Russische Museum, über Filme, über Warteschlangegespräche vor der Damentoilette, über Handtaschen, Nagellack, Grinsekatze, über das clementinfarbene Laternenlicht und bunte Lichter der Winterstadt… Aber da blinkt blau ein Briefumschlagsymbol in der Ecke meines Bildschirms - in meinem Posteingang befindet sich eine Email aus Ashdod. Und da sind Einträge der Freunde im Livejournal. Aber hier bei uns ist alles in Ordnung, außer der Krise - es schneit, und das Licht ist da, und der blaue Briefumschlag in der Ecke des Bildschirms…

Mir schmerzen meine Freunde. Mir schmerzen ihre Briefe und Nachrichten. Und ihnen schmerzt Israel.

Ihnen schmerzt der Krieg zwischen „diesen, die leben wollen“ und „diesen, die töten und sterben wollen“. Mir schmerzen sie, ihr Gefühl der nackten Wehrlosigkeit, wenn die Fotos ihrer Soldaten und Fotos der Mütter mit ihren Söhnen während eines Luftalarms veröffentlicht werden und die satte Biomasse, die noch nie eine Alarmsirene gehört und die 15 Sekunden danach überlebt hat, urteilt mit der müßigen Faulheit darüber, wer recht hat und wer Schuld trägt. Ihr Erklärungsdrang schmerzt mir, da ich der Meinung bin, dass falls etwas erklärt werden muss, dann soll es nicht erklärt werden. Das ist aber mein Glaube, und sie haben einen anderen. Es schmerzt mir dieses Gefühl der Ausweglosigkeit, wenn nach vielen hundert Erläuterungen weiterhin hier und dort Erklärungen wie „Hallo, ich bin euer Zielpublikum und ich glaube, ihr habt da und da unrecht“ abgegeben werden. Und schon wieder sind sie am Erläutern, Erläutern, Erläutern... Es schmerzt mir ihr Streben danach, gemocht zu werden, es schmerzt mir ihr Wunsch, im eigenen Lande zu leben und dort frei zu sein – ihr einziger Wunsch, der in leiser, kurzer, nicht lobpreisender Nationalhymne erwähnt wird. Es schmerzt mir ihr Verzweiflung vor der Dostojewski´schen „Träne eines Kindes“ und dem europäischen Humanismus gegenüber der armen Zivilisten – das, was die „aufgeklärte Gesellschaft“ ihnen vor die Nase setzt und was sie in Monster verwandelt. „Monster“, die nicht durch diese Wand durchdringen können, da nur diejenigen über Kinder und Zivilisten zu singen aufhören, die von diesen Kindern unter lobenden Ausrufen ihrer Mütter beschossen werden. Nur diejenigen werden es nachvollziehen können, die von einem Zivilisten, dem man gerade einen Verband anlegt, beschossen werden; nur die, die auch nur für eine Sekunde sich wie auf einer Insel gefühlt haben, einer Insel, die von einem Meer der Hass und des einzigen Wunsches umgeben ist – des Wunsches, dass du, deine Kinder und jede Spur euerer Anwesenheit von diesem Land verschwinden.
In dieser fernen nördlichen Stadt, in diesem relativen alltäglichen Wohl schmerzt mir ihr gespanntes Lauschen auf die Nachrichten, mir schmerzen ihre Telefonate mit den Angehörigen, mir schmerzen ihre Gebete und Wünsche der baldigen Rückkehr, mir schmerzen ihre Worte, ihre müden Stimmen und ihre schlaflose Augen.
Und ihnen schmerzt das Israel.


Danke nadkos für die Übersetzung
Meryl Streep: &quot;The winner takes it&#39;s all
Die Besorgnis angesichts des Kriegs im Gazastreifen ist weltweit groß - besonderes Kopfzerbrechen bereitet der Konflikt jedoch dem ägyptischen Präsidenten. Nahezu täglich wird Husni Mubarak aufgefordert, aus humanitären Gründen die Grenze zu dem palästinensischen Gebiet zumindest vorübergehend zu öffnen oder aber gleich ganz die Kontrolle über den schmalen Streifen am Mittelmeer zu übernehmen. Doch der seit fast drei Jahrzehnten regierende Staatschef bleibt hart: "Ägypten wird nicht in diese israelische Falle gehen", stellte er bereits zu Beginn der Offensive klar.

Mubarak geht von einem geheimen Plan Israels aus, Ägypten nach dem Krieg in die Verantwortung für den Gazastreifen mit seinen 1,5 Millionen Bewohnern zu drängen. Nur bei einer "größeren ägyptischen Rolle" bestehe die Möglichkeit einer "minimalen Stabilität" im Gazastreifen, schrieb der ehemalige US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Bolton, kürzlich in der "Washington Post".</p>

Der 80-jährige Präsident fürchtet jedoch bei einer Grenzöffnung nicht nur den starken Zustrom von palästinensischen Flüchtlingen - vor allem beunruhigt ihn die im Gazastreifen regierende Hamas. Die Anhänger der radikal-islamischen Organisation unterhalten enge Verbindungen zu der in Ägypten offiziell verbotenen Muslimbruderschaft. Zudem fürchtet Mubarak den Einfluss Syriens und des Iran, die beide die Hamas unterstützen.

Ägypten übernahm 1952, nach der Revolution unter dem späteren Präsidenten Gamel Abdel Nasser, bereits einmal die Zuständigkeit für den Gazastreifen. Im Februar 1955 griffen israelische Truppen einen ägyptischen Armeestützpunkt in Gaza an - trotz des Waffenstillstands von 1948. Bei dem Angriff wurden 36 Soldaten und zwei Zivilisten getötet. Daraufhin änderte Nasser seine Politik und bewaffnete Kämpfer, die ihrerseits Angriffe auf israelische Ziele ausführten. 1967 griff Israel Ägypten an - in dem sogenannten Sechstagekrieg eroberten die Israelis den größten Teil seines heutigen Gebietes, einschließlich des Gazastreifens. Dort lebten noch bis 2005 jüdische Siedler.

Seit dem Abzug Israels aus dem Gazastreifen ist Ägyptens Rolle unklar. Zwar weigert sich das Land, eine ordnende Rolle zu übernehmen, andererseits muss es seine eigene nordöstliche Grenze verteidigen. Israel, aber auch der Sonderbeauftragte des Nahost-Quartetts, Tony Blair, werfen Ägypten vor, zu wenig gegen die Versorgung der Hamas mit Waffen durch ein Tunnelsystem zwischen Ägypten und dem Gazastreifen zu unternehmen.

Als die Hamas im Juni 2007 von der gemäßigten Fatah unter Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gewaltsam die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm, wuchs die Besorgnis in Ägypten über die Hamas. So wunderte es auch nicht, dass Kairo die Hamas mit ihren fortgesetzten Raketenangriffen auf Israel für den jetzigen Krieg öffentlich verantwortlich machte.

Auch in diesem jüngsten Konflikt ist Ägypten, das den israelischen Staat als erstes arabisches Land anerkannte, als Vermittler wieder gefragt. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy suchte Mubarak bereits am Montag und Dienstag auf. Am Dienstag hielt sich auch eine Delegation der Hamas zu Gesprächen in Kairo auf. Thema war der ägyptische Vorschlag eines Waffenstillstands mit Israel. Ägypten hatte bereits den Waffenstillstand vermittelt, der von der Hamas am 19. Dezember offiziell für beendet erklärt worden war. Eine Audienz bei Mubarak wird den aus Syrien anreisenden Hamas-Gesandten jedoch nicht zuteil: Sie sollten lediglich mit dem Chef des ägyptischen Geheimdienstes, Omar Suleiman, zusammentreffen.




http://de.news.yahoo.com/2/20090108/tts-analyse-gazastreifen-bereitet-aegypt-c1b2fc3_1.html
8th-Jan-2009 08:48 pm - "Schmugglertunnel schließen"
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Von Ulrich W. Sahm

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU Fraktion im Bundestag, Eckart von Klaeden ist nach Israel gekommen, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen. Der Besuch ist mit dem Kanzleramt und dem Auswärtigen Amt abgestimmt.

Der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Jerusalem gelang es sogar für von Klaeden einen Termin bei Ministerpräsident Ehud Olmert zu erhalten. Lars Hänsel, Leiter der KAS sagte danach: "Es ist sehr gut gelaufen."

http://www.n-tv.de/901679.html
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Dieser Text wurde von einer 40-jährigen Frau verfasst. Die Autorin wohnt im Norden Israels.

(http://renfry.livejournal.com/106426.html)

Es wird hier wieder um den Krieg gehen, dazu noch ziemlich viel Buchstaben. Ich verstehe, dass dies nicht für alle interessant ist, einige haben wahrscheinlich bereits die Nase voll. Darum ist fast alles unter dem Cut, wer nicht will oder genug hat - einfach ignorieren.

Die Frage, die ich diese Tage mindestens 10 Mal (und beim letzten Krieg mindestens 100 Mal) bekam, ist ganz einfach. Die Formulierung kann variieren, je nach Ansprechpartner und seinem Intellekt (es geht los mit "haben Sie noch nicht genug Blut von arabischen Kindern getrunken" und endet mit "haben Sie denn kein Mitleid zu den friedlichen Gaza-Bewohnern?"). Kann die erste Variante mit einem knappen "fahr zur Hölle" beantwortet werden, so sind für die Zweite wesentlich mehr Worte notwendig. Ich versuche es jetzt, so ehrlich wie es geht.

Beginnen wir aus der Ferne. Wir schreiben das Jahr 2006, Haifa wird bombardiert und ich fahre zum Kindergarten um meinen Älteren abzuholen. Es heult die Sirene, alle eilen zu den Bombenkellern und ich sehe durch das Fenster meines Autos meine Bekannte Vera. Sie läuft zum Bombenkeller und hält ihre etwa 2 Wochen alte Tochter in den Armen. Sie scheint sich um das Kind umgewickelt zu haben, versucht es mit eigenem Rücken und Schultern zu decken. Ich war von Mitleid und Trauer wie geschlagen (besonders angesichts meiner sowieso ziemlich miesen Laune). Paar Tage später habe ich in einer Newssendung eine Libanesische Frau gesehen. Sie rannte genau so wie Vera zum Bombenkeller mit ihrem Kind auf den Armen. Und ich habe verstanden, dass sie mir furchtbar Leid tut. Ja, verdammt, sie tat mir Leid.

Also - da ist die einfache Antwort auf die einfache Frage. Die Bewohner von Gaza tun mir Leid. Unbeachtet dessen, dass diese Frauen sagten, sie erzögen ihre eigenen Söhne als Schachiden und wünschten denen kein besseres Schicksal, als ein Schuldisko in die Luft zu jagen und mit den anderen in Stücke zerrissenen Jugendlichen zu sterben. Unbeachtet dessen, dass diese Kinder den in Rührung geratenen Journalisten lallen: "Ich will erwachsen werden und sehr viele Juden töten". Das spielt alles keine Rolle, denn sie sind unschuldig. Schuldig sind die anderen - die, die sich goldene Nasen verdienen, das eigene Volk in Elend halten und eigene Kinder für sich in den Tot schicken, sich aber währenddessen in einem Bunker unter einem Krankenhaus verstecken. Ich habe irgendwo gelesen, dass wenn die internationale Hilfe, die Gaza in den letzten Jahren bekam, einfach unter den Bewohnern verteilt worden wäre, hätte sich jede Familie ein zweistöckiges Haus kaufen können. Aber die Waffen sind heutzutage nicht billig, Raketen kosten Geld - viel mehr Geld, als die Kinderleben. Genau die, die sich hinter den Rücken eigenes Kindes stellen und von dort auf die Fremden schießen, sind schuldig. Aber was Frauen und Kinder angeht - sie tun mir Leid.

Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass in mir unsere friedlichen Bewohner doch viel mehr Mitleid hervorrufen. Spricht man von den allgemeinen humanitären Werten, so darf man nicht vergessen, dass die Liebe zu deinem Nächsten viel stärker ist, als die Liebe zu einem Fremden. Das ist eine Axiome. Ich höre schon die Fragen: wie haben es dann jene Helden der Netzweiten, jene Ritter der Tastaturen, welche es für möglich halten, eigene Kinder für Fremde zu opfern, geschafft, sich über diese niederträchtige Liebe zu erheben? Welche Askese, welche Meditation hat sie zu diesen Höhen der moralischen Selbstvervollkommnung gebracht? Ehrlich, ich habe schon immer diese Phrase gemocht - die mit der Endung "… ich bin bereit, mein Leben zu opfern, damit Sie Ihre Überzeugungen äußern können, obwohl sie mich ankotzen."

"Wieso können Sie, Israelis, sich nicht gedulden?" - fragen diese Leute in ihren Posts. Ich beantworte: weil unsere friedliche Bürger seit 8 Jahren getötet werden, und wir haben es geduldet.

Tja, was soll es, kontern die Humanisten, es gibt viel mehr Tote von den Autounfällen als von den Raketen und vom Terror. Ja, wahrscheinlich. Geschweige schon die Opfer von Serienkillern - auf diesem Hintergrund ist ihre Anzahl verschwindend klein. Wieso werden dann die Serienkiller gefangen und vor Gericht gestellt? Man sollte sie einfach ignorieren. Wie etwa Regen oder … Hagel (Kommentar des Übersetzers: im Original steht an dieser Stelle das russische Wort für Hagel - "Град", "Grad". So heißen auch die Raketen, mit denen die Palästinenser Israel beschießen).

Sie sind selbe schuld, sagen uns die weisen Theoretiker, sie haben doch selbst entschieden, in Israel zu leben… Ja, das stimmt. Na ja, wenn Ihr Auto entführt wurde, sind sie auch selbe schuld - sie haben es doch gekauft. Und wenn Sie in der Straße verprügelt wurden - wer hat sie gezwungen, auf die Straße zu gehen? Oder wenn Sie sich entschieden haben, eine Veranstaltung zu besuchen, z.B. "Nord-Ost"… Aber ich höre auf: es gibt nichts, was die wahren "Humanisten" von ihrer Fremdenliebe abbringen könnte…

Ich verehre die Menschen, die bereit sind, eigene Leben für die Fremden und Unbekannten zu opfern. Aber hier kommt das Problem: unsere Helden haben nicht vor, EIGENE Leben zu opfern. Nein, viel mehr sollen die Leben von friedlichen Israelis für die Leben von friedlichen Gaza-Bewohnern hingeopfert werden. Oder, einfach gesagt, die Leben unserer Kinder für die Leben der Terroristen (und ihrer Familien). Ich vermute aber, die Wahl hier ist offensichtlich.
Truba
http://i5.photobucket.com/albums/y161/savall/Zion.jpg


Was ist zu machen, wenn Sie sich mit einem der «Gutmenschen» (der Idioten Kommentar des Übersetzers) unterhalten müssen, der behauptet, dass man die Rektion auf den Beschuss und die Provokationen der Terroristen auslassen sollte?

1. Fragen Sie ihn, ob er die Notwendigkeit einer Militärreaktion auf die feindseligen Handlungen anerkennt?
2. Wenn seine Antwort ist negativ, fragen Sie ihn - warum?
3. Lassen Sie ihn murmeln «… weil dabei viele Unschuldige umkommen können … weil es einfach furchtbar ist ... weil es zur zusätzlichen Verschärfung der Situation bringen kann...»
4. In der Mitte des Vortrages schlagen Sie ihn plötzlich stark ins Gesicht.
5. Wenn der Opponent versuchen wird, sich zu verteidigen, weisen Sie ihn darauf hin, dass er damit einen riesigen Fehler machen wird. Solche Handlungen seinerseits widersprechen gänzlich seinen Überzeugungen und können die Situation zur unnötigen Verschärfung bringen, sowie die zusätzliche Gewalt herbeirufen.
6. Warten Sie, bis er Ihre Argumente einnimmt und auf seine Absichten verzichtet.
7. Verpassen Sie ihm noch eins!
8. Wiederholen Sie die Handlungen vom Punkt 5. bis 8., bis der Opponent versteht, dass manchmal, trotz Allem, sollte man doch zurückschlagen.

(übersetzt von http://community.livejournal.com/nasha_pravda_il/3937.html)
Truba
Helfen Sie, den Menschen die Wahrheit zu erzählen!
Auf das Territorium Israels wurde von Gaza mehr als 3000 Raketen abgefeuert.


Der Beschuss dauert schon über 7 Jahren.
Über eine Million Bürger in Süden Israels leben unter diesem Beschuss.



In die Zone der Reichweite der Raketen sind die großen Orte geraten, wie Sderot, Netivot, Aschkelon. In den letzten Monaten hat die Hamas die neuen Raketen bekommen, die Beer-Schewa, Aschdod, Gan-Jawne und Gedera erreichen können.
Die Terroristen schießen gezielt auf die Kindergärten und die Schulen. Sie beschossen ausschließlich die Zivilbevölkerung Israels. Hauptsächlich Iran soll für die Ausbildung der Kämpfer und für die Waffen zahlen. Die Ausrüstung wird über die Ägyptische Grenze durch die speziell dafür errichteten Tunnels geschmuggelt.
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7th-Jan-2009 06:04 pm(no subject)
Meryl Streep: &quot;The winner takes it&#39;s all


Es ist ja bekannt, Israel hat heute für 3 Stunden eine Waffenpause angelegt, damit die Zivilbewohner von Gasa Essen, Wasser usw. besorgen könnten, haben Medikamente nach Gaza geschickt. Die angeblich friedliche Ruhepause begann um 13:00 Uhr.

Allerdings berichten Zivilbewohner aus israelischen Aschkelon, dass während dieser Pause hat die Hamas weiterhin Raketen auf Aschkelon abgeschossen.

Warum gelten alle Abmachungen immer nur für Israelische Seite?


(frei nach http://www.mignews.com/news/disasters/world/070109_132708_21471.html)

7th-Jan-2009 03:00 pm - Solidaritätsdemos in Deutschland
ja s flagom

Am Sonntag, den 11. Januar 2009, finden in Frankfurt am Main, Berlin und München proisraelische Demonstrationen und Solidaritätskundgebungen statt:

1) Frankfurt: Am kommenden Sonntag, 11. Januar 2009, treffen sich die Teilnehmer um 11.00 Uhr voraussichtlich am Rebstockgelände (genauer Treffpunkt wird bei Anmeldung mitgeteilt), um dann in einem stummen Autocorso zur Alten Oper zu fahren. Dort findet um 12.00 Uhr eine Solidaritätskundgebung für die Menschen in Israel statt.

2) Berlin: Support Israel Demo in Berlin! Solidaritätsbekundung mit Israel am 11. Januar 2009, 12-15 Uhr , Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche.

3) München: Am 11. Januar findet in München um 12.00 Uhr eine Israel-Solidaritäts-Kundgebung statt. Der Ort wird bekanntgegeben.
7th-Feb-2009 02:46 pm(no subject)
париж
Von Leo Sucharewicz
 

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Liebe Frau Knobloch,
Liebe Vorstände der Jüdischen Gemeinden,
Landesverbände, Organisationen und Verbände,
meine lieben jüdischen Freunde,
 
 
kurz nach Ausbruch des Gaza-Krieges organisierten
Palästinenser in Deutschland erste Demonstrationen.
Mittlerweile demonstrieren sie  in  fast allen größeren
Städten, mobilisieren zehntausende von Teilnehmern,
7.000 nur  in  Berlin.  

Wir organisierten: nichts.
Wir mobilisierten: niemanden.
 
Eingekeilt zwischen  immer  gefährlicheren  Neonazis
und Islamisten tut die jüdische Gemeinschaft - nichts.
 
Die  einzigen  Aktionen  gingen  in der Vergangenheit
von  privaten  Initiativen aus. Mit  geringen Spenden,
nur von  einer  Handvoll  Freiwilliger  unterstützt und
unter immensen persönlichen Anstrengungen.   
 
Unsere Gemeinden und ihre Mitglieder sind im Urlaub,
der  jüdische Studentenverband  BJSD  ist abgetaucht,
Koordination  ist  nicht  sichtbar und am schlimmsten:  
 
Wir haben in 50 Jahren Aufbauarbeit in  Deutschland
noch immer kein professionell  arbeitendes PR-Büro.
Es  gibt  keine  Koordination,  keine Entscheidungen,
niemand  ist  zuständig,  wenige wollen aktiv werden,
noch mehr sind frustriert - und resignieren.
 
Zu Erinnerung: der Holocaust  begann nicht  mit dem
Holocaust, sondern  mit  professioneller  10 -jähriger
Hasspropaganda. Wir sollten besser als jeder andere
wissen, wie  Information  zu Gewalt und Mord führt.
 
Schwer zu  verstehen, auch für viele Nichtjuden, dass
wir trotz dieser historischen Erfahrung so unfähig wie
untätig bleiben, obwohl  die  Hasspropaganda  immer  
bedrohlicher  wird.  Im  Internet fordern Nazis offen,
Juden  „human  zu röten“,  radikale Islamisten wollen
weit weniger human vorgehen.
 
Grund genug, ein paar zentrale Fragen zu stellen:
 
 
  •   Woher kommt unsere Agonie? 
  •   Sind wir politisch blind oder sozial feige? Beides?
  •    Leiden wir an einer pathologischen Verdrängung?
  •    Sind wir unfähig zu organisierter Aktion? 
  •    Warum gibt es bei uns keine politischen Impulse?
  •    Hat die Erziehung unserer Jugend versagt? 
  •    Werden die psychologischen Schäden der täglichen   Frustrationen durch die Medien nicht erkannt? 
  •    Glauben wir, dass Antisemitismus und Antizionismus   ein vorübergehendes Problem ist?
  •    Warum haben wir so viele innere Konflikte und lähmende  Streitereien? 
  •    Sind wir versessene Individualisten?
  •  
 
Im Gespräch mit jüdischen Jugendlichen habe ich versucht,  
das Phänomen des  politischen Phlegmas  bei  den 15 – 25
jährigen zu ergründen. Die Antworten ergeben dieses Bild:
 
   
  •  Politische Erziehung im Elternhaus hat nicht stattgefunden
  •  Das bequeme Leben in Deutschland verführt - zur Bequemlichkeit  
  •  Die wachsenden Risiken werden verdrängt
  •  Die meisten sind nicht unmittelbar / persönlich mit Antisemitismus konfrontiert
  •  Die Bereitschaft, sich kollektiv zu engagieren, ist völlig unterentwickelt
  •  Problembewusstsein ist völlig unterentwickelt 
  •  Niemand hat ihnen beigebracht, politisch zu kämpfen

   Wenn ein einzelner Jugendlicher sich entschließt, aktiv
zu werden, gibt er nach einiger Zeit wieder auf. Weil er
um jeden Cent kämpfen muss und sich die Mobilisierung
anderer Jugendlicher als überaus zäh und frustrierend erweist.
 
Keine andere Minorität in Deutschland hat ein so reichhaltiges
Kulturleben wie wir. Niemand (außer den Muslimen) betet so
intensiv wie wir. Leider lassen sich weder Nazis noch Djihadis
damit beeindrucken.
 
Noch eine Stärke haben wir: eine libidinöse Lust am Debattieren,
statt  zu  handeln.  Auch  diese Eigenschaft ist eher ungeeignet im
Kampf gegen Antisemitismus. (Wie wird auf diese Email reagiert?)
 
Die Situation  ist  Ernst, die Tendenz gefährlich.  Seit  30  Jahren
bemühe  ich  mich als Politologe,  jüdische  Repräsentanten  auf  
die  Bedeutung professioneller politischer Arbeit  in  Deutschland
aufmerksam zu machen. Die Reaktionen: mildes Lächeln, Ignoranz,
Diskussionen, Besserwisserei.
 
Ist professionelle politische Arbeit so schwer zu etablieren? Nein.
Gerade  in  unserer  Zeit mit ihren Kommunikationsmöglichkeiten
sind die Chancen vorhanden und die Kosten gering.
 
Das Einkommen der jüdischen Haushalte in Deutschland beträgt
im Jahr ca. 600.000.000 Euro. Ein PR - Büro  mit  einem  Team
hauptberuflicher  Profis  und  einem  vernünftigen Etat kostet ca.  
600.000 Euro.  Man  braucht  keinen  Taschenrechner,  um  die
Prozentzahl  auszurechnen. Juden  in  Deutschland  sind  bisher   
nicht bereit,  ein  Promille (!)  für  diesen  existenziellen  Zweck
auszugeben. Die Konsequenzen  werden  wir in wenigen Jahren
ins Gesicht bekommen.
 
Was tun? Ich beantworte diese Frage ohne Hoffnung auf eine
Umsetzung:
 
1.     Offenheit. Wir müssen unsere Schwächen und Defizite in
unserer politischen Performance erkennen und zugeben.  
Die Alternative ist weitere Verdrängung.

2.     Wir brauchen für Deutschland ein Generalkonzept.
Mit allen technischen, personellen, organisatorischen,
psychologischen, politischen Details.
 
Gibt es ein Drittes? Ja: raus aus Phlegma und larmoyantem Opfer-Status
und  rein  in einen neues politisches Selbstbewusstsein und in eine neue
politische Professionalität.
 
Gibt es Alternativen? Drei:
  •  Kalifornien
  •  Tel Aviv
  •   Unwürdiges Leben im Alltags-Antisemitismus


Shalom
Leo Sucharewicz
ILI

Dipl.sc.pol. Leo Sucharewicz
ILI - I Like Israel e.V.
Vorstand
www.il-israel.org
 

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