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Die Stimmen der Blogger aus Israel
Morgen gibt es einen unerhörten antisemitischen Eklat in Frankfurt! 
9th-Nov-2010 02:08 am
море
In Frankfurt kommt es morgen zu einem richtigen Eklat. Ausgerechnet ein ausgewiesener Antisemit soll die Festrede zum Gedenken der getöteten Juden halten. Dazu Henryk M. Broder:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,726836,00.html

Ich habe gerade Info bekommen, daß nicht nur die beiden Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann und Salomon Korn, aufstehen und die Paulskirche verlassen werden falls Grosser wie angekündigt wieder den jüdischen Staat diffamieren beginnt, sondern auch Sascha Stawski und andere Teilnehmer des Israelkongresses, der vor eine Woche in Frankfurt stattgefunden ist. Die Rede des von OB Petra Roth eingeladenen Antisemiten beginnt morgen um 16:00 in der Paulskirche.


Normalerweise bin ich gar kein Fan des Zentralrates, aber in dem Fall bin ich völlig auf seiner Seite. Das ist doch unerhörter Mißbrauch des Gedenktages wenn die mit vielen Preisen überhäuften antisemitischen Hof-Juden und Israelhasser an solchen Tagen und an einer solchen Stelle gegen lebendigen Juden und deren Staat hetzen!! Wer wird der nächste sein? Lutz? Verleger? Langer? Oder “die Tochter” hochselbst mit ihrem Freund Hanija, bei dem heute Westerwelle zu Besuch ist und die sogenannte "Gaza-Blockade" zu Hamas Freude kritisiert? Oder Ahmadineschad, der mit Grosser bezüglich Israel einer Meinung ist?

Der ehemalige ARD-Tagesschau-Redakteur Bräutigam macht schon Front gegen Juden und den Zentralrat:
http://www.0815-info.de/modules.php?name=News&file=article&sid=10734#comments
Ihr könnt da auch ein Paar Komments loswerden. Bräutigams Freunde bei ARD und ZDF werden morgen seine Wünsche bestimmt reproduzieren und Ausdruck verleihen.

Auch die linkspopulistische Süddeutsche steht dem Grosser und dem Bräutigam gerne zur Seite, und auch die "minderwertigen" russischen "Kulturjuden" haben von der Zeitung ihr Fett abbekommen, hart an der Grenze zum Rassismus:

"Für die Mehrheit der russischen Zuwanderer ist dieser Novembertag kein besonderer Tag mehr - sie feiern den 9. Mai, den Tag, an dem die Wehrmacht vor der Roten Armee kapitulierte. Auch der Glaube hält die Gemeindemitglieder nicht mehr automatisch zusammen - das Wissen über die Religion ist bei vielen Zuwanderern gering geblieben, mancher Alteingesessene rümpft die Nase über die "Kulturjuden".
http://www.sueddeutsche.de/politik/gedenken-an-reichsprogromnacht-unbehagen-an-alfred-grosser-1.1021156-2

Jetzt wissen wir also wem außer Clinton die russischen Juden im Wege stehen.
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