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Die Stimmen der Blogger aus Israel
Was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht. ILI-News. 
20th-Jun-2014 05:00 pm
море

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Entlassung nach Auschwitz-Besuch: Mohammed Dadschani, Professor für Amerika-Studien, räumt seinen Posten bei der Al-Quds-Universität in Ostjerusalem, nachdem er mit palästinensischen Studenten das Konzentrationslager Auschwitz besucht hatte. Dadschani reichte sein Rücktrittsgesuch ein in der Hoffnung, die palästinensische Universität würde dies ablehnen.

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Stattdessen erhielt er die Antwort, dass sein Rücktritt ab dem 1. Juni wirksam werde. Im persönlichen Gespräch hätten ihm der scheidende Universitätspräsident Sari Nusseibe und der kommende Präsident Imad Abu Kischek versichert, für akademische Freiheit einzutreten. Mit dem Rücktrittsgesuch wollte Dadschani überprüfen, wie weit Bekenntnisse dieser Art tragen. "Es war an ihnen, mein Gesuch zurückzuweisen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Universität wirklich für akademische Freiheit steht." Dadschani war im März mit 27 Studenten nach Auschwitz gereist. Es war der erste Besuch palästinensischer Studenten in einem Nazi-Vernichtungslager. Palästinensische Medien hielten die Reise für "Verrat" und "Gehirnwäsche". (Israelnetz, Haaretz, ToI) TS

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Clinton wirft Obama Fehler vor: Hillary Clinten, Ex-Außenministerin, hat US-Präsident Barack Obama in ihrem neuen Buch vorgeworfen, einen "Fehler" gemacht zu haben, indem er Israel zum Siedlungsstop aufgefordert

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habe. Das habe dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas den Rückenwind geliefert, alle Friedensverhandlungen mit Israel scheitern zu lassen. (virtual, Tachles, Haaretz) TS

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"Christen in Israel widerlegen Apartheid-Vorwurf": Israel hat sich beim Prinzip "Land für Frieden" getäuscht. Vielmehr sei daraus "Land für Terror" geworden, so Verteidigungsminister Mosche "Boogie" Jaalon auf der 14. Herzlija-Konferenz. "Ich war beim Oslo-Prozess päpstlicher als der Papst", sagte Jaalon. "Wir haben uns geirrt. Wir haben ,Land für Terror' oder ,Land für Raketen'

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bekommen." Im Nahostkonflikt gehe es nicht um die Gründung eines palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967, sondern um die Anerkennung eines jüdischen Staates. Jaalon widersprach der Aussage, dass sich Israel in einen Apartheidstaat verwandeln werde. "Jeder, der hier lebt, weiß, dass es hier keine Apartheid gibt. Der Beweis dafür ist die Weigerung der israelischen Araber, in die Herrschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde überzuwechseln. Das ist nur ein Spiegel dafür, wie gut es ihnen geht." Davon zeuge auch die christliche Gemeinschaft in Israel. Anders als die anderen christlichen Gemeinschaften in der Region sei sie gewachsen. Finanzminister Jair Lapid (Jesch Atid) drohte Premierminister Benjamin Netanjahu ( Likud ): "Wenn auch nur eine Siedlung einseitig annektiert wird, dann wird Jesch Atid die Regierung nicht nur verlassen, sondern auch stürzen." (Israelnetz, Tachles) TS

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Kaltblütig gelogen: Saeb Erekat, Chefverhandler der Palästinenser hat behauptet, dass Israel seit Wiederaufnahme der Verhandlungen im vergangenen Sommer 66 Palästinenser "kaltblütig ermordet" habe. Eine Überprüfung der Namen der getöteten Palästinenser ergab, dass sie fast ausnahmslos bewaffnete Kämpfer waren, die während Terroranschlägen oder Attacken auf israelische Stellungen getötet worden sind. (investigative, jcpa) TS

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"Mahmoud Abbas trägt volle Verantwortung für..." Israels Premierminister macht Präsident Abbas verantwortlich für alles, was Palästinenser tun, von Raketenbeschuss aus Gaza, antisemitische Hetze gegen Israel, versuchte und verhinderte Entführungen, Anschläge und Unruhen. Andererseits weiß doch "jeder", dass Abbas keine Kontrolle über die Hamas hat, die wiederum keine Kontrolle über andere Extremisten hat, eine Entwaffnung der Hamas nicht geplant ist und schlimmste Massenmörder als "Helden des Widerstands" gefeiert werden und Ministergehälter als "Entschädigung" für ihre Zeit im israelischen Gefängnis erhalten. Jeder "normale" Staat, darunter Israel, wird scharf verurteilt und zum Wahren rechtsstaatlicher Prinzipien angehalten, wenn Verbrecher Gewalttaten oder Übergriffe auf die Nachbarn ausüben. Hier fragt sich, wieso in der arabischen Welt Milizen, "bewaffnete Arme" politischer Parteien, Mord an Zivilisten, außergerichtliche Hinrichtungen wie im Irak oder in Syrien, oder die Verhaftung ohne Gerichtsverfahren kritiklos hingenommen werden, auch von vorbildlichen Demokratien wie EU und USA. Hier fragt sich auch, welchen Wert ein "Friedensvertrag" mit einem demokratisch nicht legitimierten "Präsidenten" hat, dessen Machtlosigkeit von aller Welt verständnisvoll akzeptiert wird. TS

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