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Die Stimmen der Blogger aus Israel
Das Westjordanland schweigt: „Die Solidarität ist tot“. 
14th-Jan-2009 04:21 am
Truba
Von Anfang der Operation im Gazastreifen, im Westjordanland blieb es relativ ruhig. Einer der Anführer der Fatah in Sichem: „Die Menschen möchten nach so vielen Jahren der Intifada endlich Ruhe haben“.

Von Ali Vaked
Ynet.co.il 11.01.09

In Anbetracht der Ereignisse im Gaza-Streifen, fällt auf, dass das Westjordanland während der gesamten Dauer der Kämpfe die Ruhe bewährt. Trotz vier Menschen, die in der Unruhen ums Leben gekommen waren, sind die Anführer der Autonomiebehörde sich einig: das sind nur sporadische Vorfälle, es gab keine Mobilisierung für die Unterstützung der Bevölkerung von Gaza geschweige von der Voraussetzungen für einen Aufstand oder für die Wiederaufnahme der Intifada.

Palästinensischen Sicherheitskräfte, die loyal zu Präsident Abu Mazen geblieben sind, hielten sich auf an jeder Kreuzung, an jedem Punkt der Reibung an der israelische Grenzel, an der Moscheen und sonst in jedem Ort, wo ein Funke das Feuer entzünden konnte. Die wenigen, die versucht haben, sich dem Gebiet der jüdischen Siedlungen zu nähern, wurden gnadenlos von den palästinensischen Polizeibeamten zurückgeschmissen.

Einer der Anführer von Fatah aus Sichem sagte gegenüber YNET, dass, abgesehen von vereinzelten Zwischenfällen und laufenden Demonstrationen in Ramallah, „in dem Westjordanland ist es ruhig. Die Leute sind beschäftigt, sich den Lebensunterhalt zu sichern, alle diese Probleme der nationalen Selbstbestimmung, der Okkupation usw. sind geschmissen worden. Ich selbst beteiligte mich an keinen Maßnahmen und habe schon gar nicht was organisiert. "

Der meinte, nicht nur die interne palästinensische Spaltung ist der Grund dafür, sondern "der Wunsch der Menschen nur zu leben, nach sieben oder acht Jahren der Intifada, ist schuldig, dass das Westjordanland so schläfrig ist. Es ist enttäuschend, es zu wissen, und vielleicht ist es sogar eine Schande in unserer Auffassung, aber das ist die Realität."

Ein unabhängiges Mitglied des Rates einer der Städte in dem Westjordanland, der Hamas sympathisiert, hat ziemlich klar die Empörung einiger Einwohner des Westjordanlandes ausgedrückt. „Die ergriffenen (von der Autonomiebehörde - Kommentar des Übersetzers) Maßnahmen haben den Menschen zu verstehen gegeben, dass die ernsthaften Aktionen des Protests nicht erwünscht sind. Jeder Versuch, die Solidarität mit Gaza zu zeigen und der Wunsch, unsere Brüder in Gaza von dem Druck zu entlasten, wird im Keim erstickt“ - sagte er. Und weiter: "Es ist wahr, im Gaza gibt es Tausende von Toten und Hunderte von zerstörten Häusern, aber trotz das gegossene Blut, kann ich sicher sagen, dass die Läute dort leben, wir sind hier aber tot. Der Sinn für Solidarität und gegenseitige Unterstützung ist in uns gestorben, wir sind die Nullen, wir sind winzig, wir sind tot. Da, im Gaza-Streifen, sind sie alle lebendig, dort gibt es die Ehre, und hier sind wir winzig. "

„Das System der Propaganda der Autonomiebehörde, die Strukturen vor Ort, die Fatah-Aktivisten, haben sich zum Ziel gemacht, die Bürger zu Hause zu halten. Die Regierung hat alle Protestaktionen und alle weitere Schritte unter Kontrolle gehalten. Die Spaltung zwischen dem Westjordanland und Gaza-Streifen hat sich vertieft, da die arabischen Bürger Israels und Arabern in der ganzen Welt haben viel mehr Aktivität in dieser Frage gezeigt, als die Palästinenser in Westjordanland.“

Und in der Tat, nach dem Freitaggebet in Jerusalem konnte man hier und da kleinere gruppen von Dutzenden von Menschen sehen, in Qalqilya und Ramallah haben sogad Hunderte demonstriert. Das war aber schon alles. Die Versuche von Hamas, der Krieg im Gaza-Streifen zu benutzen, um die Palästinenser erneut zu wecken und zu dem Konflikt mit Israel zu führen, um den Gaza-Streifen vom Druck zu befreien und die Macht der Abu Mazen zu zerschlagen, wurden zu einem Misserfolg.

Ein Beobachter aus Ramallah sagt: „Das Verdacht viele Anhänger der Fatah, dass die Proteste auf den Straßen von der Hamas-Anführer für eigene politische Zwecke benutzt werden könnten, hat seine Rolle gespielt.“

Der gleiche Beobachter stellt fest, dass während der Demonstration letzte Woche Dutzende von Menschen verhaftet wurden. „Später stellte sich heraus, dass es die Fatah-Mitglieder festgenommen wurden, die es versucht haben die Hamas-Anhänger von der Polizei von Abu Mazen zu trennen. Die Polizei wollte entfernen die Flaggen von Hamas von der Demonstration. Nach diesem Vorfall und nach der Demonstration in Hebron hat die Presse von Hamas die Regierung von Abu Mazen der Unterdrückung beschuldigt. Es sei klar, das es hier um die Pluspunkte in dem politischen Kampf zwischen Fatah und Hamas geht und viel weniger um die Unterstützung von Gaza.“

Ynet (hebräisch) via leprechaun (russisch und english)
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